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Vollholzkabinen
Wer beim Saunabaden gewachsene Natürlichkeit sucht, urgemütliche Atmosphäre liebt und großen Wert auf das Klima selbst legt, der wird mit einer Vollholzkabine sein vollendetes Glück erleben.

Vollholz = Massivholz = Blockbohle - viele Begriffe für eine Sache!
Die Blockbohlen-Bauweise
Bei dieser Konstruktion wird im Aufbau von Wänden und Decke auf jegliche Form von zusätzlichem Isoliermaterial und Verblendungen verzichtet. Die Stärke der Blockbohle ist gleichzeitig die Wandstärke der Sauna.Je nach Hersteller gibt es Holzstärken von 40mm, 45mm, 58mm oder für den Außenbereich auch bis zu 70mm.
Bei der Vollholz-Sauna bedient man sich der natürlichen physikalischen Eigenschaften des Holzes. Es speichert Wärme und gibt sie langsam und dosiert wieder ab. Zudem erfolgt ein reger Austausch von verbrauchter Luft nach außen und frischer Luft nach innen. Die Folge ist ein optimiertes Klima im Inneren der Sauna.
Mit zunehmender Stärke des Holzes steigt auch die Wärmespeicher- und Isolationsfähigkeit. Für die private Anwendung innerhalb des Hauses ist eine Wandstärke von 40 oder 45mm völlig ausreichend.
Eine vernünftige Vollholzsauna hat in allen Wänden und in der Decke die gleiche Bauweise und die gleiche Holzqualität.
Die Hölzer
Die Seele der Sauna liegt in der Auswahl der passenden Hölzer.
Für Vollholzkabinen eignet sich in besonderem Maße die nordische Fichte. Sie erfüllt alle erforderlichen klimatischen Eigenschaften und ist gut zu bearbeiten. Ein bewährtes Holz für dauerhaftes Saunavergnügen.
Wer den optischen Eindruck einer Massivholz-Sauna etwas moderner haben möchte, der greift zur Ausführung in astarmer Tanne. Dieses heimische Holz wird aus Kernholz gefertigt, ist heller und sehr astarm, aber auch etwas teuerer als die Fichteversion.
Für die Inneneinrichtung wie Bänke und Rückenlehnen eignet sich als Weichholz nach wie vor sehr gut Abachi Holz. Es ist ast- und splitterfrei und durch die geringe Wärmeleitfähigkeit sehr angenehm im direkten Körperkontakt. Immer häufiger trifft man besonders im hochwertigen Saunabereich bei der Inneneinrichtung auf Espe oder Erle. Die Eigenschaften sind ebenfalls ideal, jedoch ergibt sich beim Einsatz dieser Hölzer eine außergewöhnliche Optik und ein besonderes Raumgefühl.
Die Bauweise
Die ursprüngliche Blockbohlenbauweise wird mit so genannten Ecküberständen gefertigt. Die Hölzer werden Schicht für Schicht horizontal übereinander gelegt und stehen deshalb an den Enden über. Häufig wird diese Bauweise auch mit Spannstangen geliefert, die man nachspannen kann.
Die Element-Kassettenbauweise wird ohne Ecküberstände gefertigt, dadurch bleibt ein größerer Sauna-Innenraum zu Ihrer Verfügung.
Die massiven Hölzer werden bereits werkseitig zu kabinenhohen Elementen zusammengefügt. Die Elemente können dann vor Ort zusammengebaut werden. Bei diesem System sind keine Spannstangen erforderlich. Als Übergang von Element zu Element werden zwei Leisten gesetzt, die eine gewisse Kassettenoptik erzeugen.
Die massiven Hölzer werden bereits werkseitig zu kabinenhohen Elementen zusammengefügt. Die Elemente können dann vor Ort zusammengebaut werden. Bei diesem System sind keine Spannstangen erforderlich. Als Übergang von Element zu Element werden zwei Leisten gesetzt, die eine gewisse Kassettenoptik erzeugen.

Als flächenbündige Bauweise bezeichnet man die Vollholzkabinen, die zwar aus Elementen gefertigt werden, aber sowohl innen als auch außen eine glatte, durchgehende Holzbauweise haben.

Allgemeine Hinweise
Als Standort eignet sich sowohl Keller als auch Dachboden, Hobbyraum oder nicht mehr benötigte Kinderzimmer.Der Boden für Ihre Saunakabine sollte waagrecht und eben sein. Kleinere Abweichungen können bei der Montage ausgeglichen werden. Ein wischfähiger Boden aus Fliesen oder PVC Belag ist zu empfehlen. Laminat oder Teppich ist nicht geeignet.
Die Sauna saugt Frischluft im Bereich des Ofens an und gibt sie diagonal gegenüber wieder an den Raum ab. Idealerweise enthält der Saunaraum ein Fenster ins Freie. Gibt es keine Lüftungsmöglichkeit, kann auch eine direkte Entlüftung ins Freie erforderlich sein. Dies gilt besonders beim Einsatz eines Verdampferofens.
Die Sauna sollte zu allen Wänden mind. 5cm und zur Decke 10cm Abstand haben. Wird die Kabine zu Wänden und Decke komplett verkleidet, so müssen entsprechende Lüftungsöffnungen berücksichtigt werden. Dies gilt besonders beim Einsatz eines Verdampferofens.
Für den Saunaofen ist ein 400V Anschluss erforderlich (Leitungsquerschnitt 5 x 2,5mm²). Die Verkabelung in der Sauna erfolgt mit hitzebeständigen Silikonkabeln. Die Zuleitung erfolgt in der Regel über das Saunadach. Der Elektroanschluss muss durch einen örtlich zugelassenen Elektriker erfolgen.
Maße und Formen
Jede Saunakabine wird so gefertigt wie es am besten zu Ihren Wünschen und Räumlichkeiten passt. Je nach Hersteller ist in einem Rastermaß von ca. 8cm nahezu jede Größenkombination möglich.Ob Eckeinstieg, 7-Eck Kabine, Sonderhöhe, Schräge oder Nischeneinbau, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Auch Lichtblenden, Regale und unterschiedliche Fenster oder Glaselemente werden individuell gefertigt.
Sauna, Infrarotkabine oder doch ein Dampfbad?
Eine schwere Entscheidung, wenn man die Unterschiede nicht kennt. Dagegen hilft nur ausprobieren, ansehen und eine unverbindliche Beratung bei Starke.Mehr Informationen hier.
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